Mögliche Therapien bei Histaminintoleranz

Konservative schulmedizinische Therapie

  • Histaminarme Diät

  • Gabe von Anithistaminika, um die Symptome der überschießenden Histaminreaktionen zu hemmen.

    • Zur kurzfristigen Symptomunterdrückung besonders geeignet sind die Antihistaminika vom Typ-H1-Rezeptorblocker (z. B. Astemizol, Cetirizin, Loratidin, Terfenadin). Sie wirken bei Symptomen wie Fließschnupfen, Asthma, Hautbeschwerden, Schwindelgefühl und Kopfschmerzen.

    • Gegen Beschwerden des Magen-Darm-Trakts helfen der Mastzellstabilisator Cromoglicinsäure (z. B. Allergoval) sowie bei Magenschmerzen H2-Antihistaminika (z. B. Ranitic).

    • Bei der Therapie mit Antihistaminika (v.a. langfristig) gilt es jedoch zu bedenken, das sie die Symptome einer Histaminintoleranz nur unterdrücken, jedoch nicht den eigentlichen Histaminspiegel im Körper beeinflussen und auch nicht die eigentliche Ursache behandeln!! 

 

Komplementärmedizinische Therapieansätze 

Geht man von der Richtigkeit aktueller Forschungsansätze zum Thema "Histaminintoleranz" aus, in denen zunehmend zwischen verschiedenen Ursachen/Arten der Histaminintoleranz unterschieden wird (vgl. "Ursachen") sollte vor jedem komplementärmedizinischen HI-Therapieversuch unbedingt abgeklärt werden, welche der möglichen Ursachen der Histaminintoleranz im individuellen Fall höchstwahrscheinlich zugrunde liegt. Dies ist für den Therapierfolg (v.a bei einer orthomolekularen Therapie) von außerordentlicher Wichtigkeit, da sich die Therapiekonzepte entsprechend der HI-Ursache wesentlich unterscheiden! Die möglichen/empfehlenswerten labordiagnostischen Untersuchungen sind unter "Diagnose" näher beschrieben.

Mögliche Therapie bei (nachgewiesener) DAO-bedingter Histadelie/Histaminintoleranz 

Mögliche Therapie bei (nachgewiesener) HNMT-bedingter Histadelie/Histaminintoleranz 

Mögliche Therapie bei (nachgewiesener) DAO-bedingter Histapenie/Histaminintoleranz (in Arbeit)

Mögliche Therapie bei (nachgewiesener) HNMT-bedingter histapenie/Histaminintoleranz (inArbeit)

Mögliche Therapie bei (nachgewiesenem) Mastzellaktivierungssyndrom (in Arbeit) 

 

Psychologische Unterstützung: Stressbewältigung 

Da sich bei vielen HI-Betroffenen die Symptome ihrer Histaminintoleranz unter Stress deutlich verschlechtern, können spezielle Atem- und Stabilisierungsübungen helfen, den Stresspegel gezielt zu minimieren und dadurch auch die histamininduzierten Symptome im Zaum zu halten. Solche speziellen Atem- und Stabilisierungübungen wurden beispielsweise von der Psychologin Charlotte Baltrusch für die Bewältigung traumatischer Erfahrungen entwickelt, können aber auch in allen anderen Situationen, in denen der Körper unter Stress gerät, hilfreich sein.    

 

 

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