Mögliche Therapie einer HNMT-bedingten Histadelie/Histaminintoleranz

“[…] if you have high histamine you are most likely a low methylator. […] If histamine is high, then you need things like methylfolate and methyl-cobalamin. […] If your blood levels are normal for folate – that does not tell you if your blood levels are normal for methylfolate. That is the problem… And if your blood levels are low for methylcobalamin, then your methylfolate will be trapped and not able to do anything. So – I [Dr. Banjamin Lynch] recommend you take some methylcobalamin and methylfolate – and reduce the amount of standard folic acid you are ingesting from supplements and fortified foods. (Quelle u.a.: Dr. Benjamin Lynch, http://mthfr.net/forums/topic/histamine/)

 

Allgemein:

Natürlich sollte bei hohen Histaminspiegeln generell als aller Erstes immer eine histaminarme Diät (vgl. "Auslöser") begonnen und unbedingt bis zu einer Verbesserung der Symptome eingehalten werden!!

Zusätzlich sollte überprüft werden, ob eventuell Medikamente eingenommen werden, welche dafür bekannt sind, die Synthese/Aktivität der HNMT zu hemmen. "Man weiss noch recht wenig darüber, welche Stoffe oder Lebensmittel die Eigenschaft haben, die Aktivität der HNMT zu verringern. Von mehreren Medikamentenwirkstoffen ist aber bereits bekannt, dass sie als HNMT-Blocker wirken. Folgende Stoffe, von denen bekannt ist, dass sie starke HNMT-Inhibitoren sind, wurden genauer darauf hin untersucht, auf welche Weise sie den Histaminabbau blockieren: Diphenhydramine (ein H1-Antihistaminikum!), Amodiaquine, Metoprine, Tacrine. Alle blockieren die Histamin-Bindungsstelle des Enzyms, so dass kein Histamin mehr zum aktiven Zentrum der HNMT gelangen kann. Auch der Medikamentenwirkstoff Chloroquine und weitere Medikamente, sowie Derivate der 5'-thioadenosine sind sehr starke HNMT-Blocker." (Quelle: SIGHI; siehe zusätzlich auch hier). Handelt es sich um verschreibungspflichtige Medikamente, sollten diese Medikamente auf keinen Fall einfach in Eigenregie abgesetzt werden, sondern mögliche Alternativen mit dem behandelnden Arzt besprochen werden!


Primäre Supplementierungsempfehlungen:

  • Aktives Folat (L-Methylfolat) – Hauptmethylierungskofaktor
  • Aktives Vitamin B12 (Methylcobalmin) – Zweitwichtigster Methylierungskofaktor

  • Magnesium – Drittwichtigster Methylierungskofaktor

  • Probiotika – Zum Aufbau o. zur Unterstützung einer gesunden Darmflora

 

Hinweis: Die im Folgenden angebenen Dosierungsmengen (spez. die einzelnen Startdosierungen sowie die End-/Erhaltungsdosierungen) sind nur allgemein empfohlene Richtwerte. Generell gilt, jeder Mensch ist anders (individuell). Deshalb ist auch die Funktion der Enzyme, die an den Methylierungskreisläufen (z.B. Folat-Methylierungskreislauf o. Methionin-/Homocysteinmethylierungskreislauf) sowie an der Transsulfration des Homocysteins, beteiligt sind, bei jedem Menschen unterschiedlich schwach oder stark ausgeprägt. So können beim Einen ein oder mehrere der an der Methylierung beteiligten Enzyme (z. B. MTHFR, MTR, MAT o. CBS) aufgrund angeborener genetischer Defekte in ihrer Funktionsfähigkeit stark vermindert sein. Beim Anderen ist die Funktionsfähigkeit eines o. mehrerer dieser Enzyme jedoch aufgrund bestimmter Erkrankungen oder eines erworbenen Mangels an benötigten Methylierungskofaktoren nur eingeschränkt. Wichtig ist, dass man vor Beginn einer Einnahme der nachfolgend empfohlenen Methylierungskofaktoren die entsprechenden (v.a. primären) Laborunter-suchungen durchführen lässt! Bestätigen die Ergebnisse dieser Laboruntersuchungen den Verdacht einer HNMT-bedingten Histadelie/Histaminintoleranz sollte man während der Supplementierung außerdem genau auf eine Veränderung der alten Symptome sowie auf möglicherweise neu entstehende Symptome achten und eventuell die Veränderung der Methylierungsfähigkeit mit Hilfe des B3-Flush-Tests immer wieder überprüfen. Besonders das Symptom "Kopfschmerz", das häufig zu Beginn der Supplementierung auftritt, kann ein Zeichen dafür sein, dass die Startdosis zu hoch ist. In diesem Fall sollte man die Dosis für ein paar Tage verringern und dann einen erneuten Steigerungsversuch unternehmen. Tritt im Verlauf der Supplementierung Ruhelosigkeit, Hyperaktivität und Nervosität auf, ist dies oft ein Zeichen dafür, dass die bisherige Untermethylierung in eine Übermethylierung umgeschlagen ist. In diesem Fall sollte man die Dosis aller Methylierungssupplemente drastisch reduzieren! Zusätzlich kann man für ein paar Tage auch Vitamin B3 (hier flushfreies Nicotinamid) einnehmen, da Vitamin B3 Methylgruppen verbraucht. 
     

1.  Methylierungskofaktor „Aktives Folat“ (L-Methylfolat)

  • Hat sich durch die Ergebnisse der empfohlenen „Primären La­boruntersuchungen“ (↑Histamin im Serum; ↑Basophile im Serum; ↓Methylhistamin im 24-Std.-Urin; ↑Homocystein im Serum) sowie evtl. einen B3-Flush-Test (pos. bei 50 mg Nikotinsäure) der Verdacht auf eine HNMT-bedingte Histadelie/ Histaminintole­ranz und somit eine Untermethylierung des intrazellulären Histamins durch die HNMT be­stätigt, kann der Untermethylierung und damit auch der verminderten Produktion des HNMT-Kofaktoren aktives Methio­nin (SAM) durch die Gabe des Methylie­rungshauptkofaktors aktives Folat (L-Methylfolat) zu Leibe gerückt werden. Auf keinen Fall sollte die inaktive Form des Folats (Folsäure) supple­mentiert werden!!!

  • Präparatempfehlung 1: Methylfolate Kapseln (Quatrefolin) 

    Bevorzugtes Präparat – 1. Wahl!

    • Hersteller: Jarrows Formula (Amazon)

    • Wirkstoff pro Kapsel: 400 mcg Methyltetrahydrofolat-Glucosaminsalz (sog. Quatrefolin)

    • Zusatzstoffe: Zellulose, Magnesiumstearat, Kapsel besteht aus Gelatine

    • Startdosierung: ca. ¼ Kapsel (100 mcg Quatrefolin) tgl.

      • Zum langsamen Einschleichen ca. ¼ Kapsel (ca. 100 mcg Quatrefolin) tgl. ca. 1 Woche (¼ Kapsel in einem Glas Wasser auflösen und trinken)
      • Bei guter Verträglichkeit nach 1 Woche auf ca. ½ Kapsel (ca. 200 mcg Quatrefolin) tgl. weiter steigern (½ Kapsel über den Tag verteilt trinken)
      • Bei weiterer guter Verträglichkeit nach einer weiteren Woche auf  1 Kapsel (400 mcg Quatrefolin) tgl. steigern (1 Kapsel über den Tag verteilt trinken)
      • Bei weiterer guter Verträglichkeit nach einer weiteren Woche auf  1,5 Kapseln (600 mcg Quatrefolin) tgl. steigern (1,5 Kapsel über den Tag verteilt trinken)
      • Bei immer noch guter Verträglichkeit nach einer weiteren Woche auf  2 Kapseln (800 mcg Quatrefolin) tgl. steigern (1 Kapsel morgens & 1 Kapsel abends)
    • End-/Erhaltungsdosierung: 2 Kapseln (800 mcg Quatrefolin) tgl.

      • Einnahme am besten 1 Kapsel morgens & 1 Kapsel abends

      • Bei schlechter Verträglichkeit auch nur Erhaltungsdosis von 1 bis 1,5 Kapseln (ca. 400 - 600 mcg Quatrefolin tgl. – über den Tag verteilt trinken)

  • Präparatempfehlung 2: Folat Kapseln (Metafolin)

    Präparat der 2. Wahl, da eine gute Calcium-Verträglichkeit erforderlich ist.

    • Hersteller: Pure Encapsulations (Online-Apo)

    • Wirkstoff pro Kapsel: 400 mcg Calcium-L-Methylfolat (sog. Metafolin)

    • Startdosierung: ca. ¼ Kapsel (100 mcg Metafolin) tgl.

      • Zum langsamen Einschleichen ca. ¼ Kapsel (ca. 100 mcg Metafolin) tgl. ca. 1 Woche (¼ Kapsel in einem Glas Wasser auflösen und trinken)
      • Bei guter Verträglichkeit nach 1 Woche auf ca. ½ Kapsel (ca. 200 mcg Metafolin) tgl. weiter steigern (½ Kapsel über den Tag verteilt trinken)
      • Bei weiterer guter Verträglichkeit nach einer weiteren Woche auf  1 Kapsel (400 mcg Metafolin) tgl. steigern (1 Kapsel über den Tag verteilt trinken)
      • Bei weiterer guter Verträglichkeit nach einer weiteren Woche auf  1,5 Kapseln (600 mcg Metafolin) tgl. steigern (1,5 Kapsel über den Tag verteilt trinken)
      • Bei immer noch guter Verträglichkeit nach einer weiteren Woche auf  2 Kapseln (800 mcg Metafolin) tgl. steigern (1 Kapsel morgens & 1 Kapsel abends)
    • End-/Erhaltungsdosierung: 2 Kapseln (800 mcg Metafolin) tgl.

      • Einnahme am besten 1 Kapsel morgens & 1 Kapsel abends

      • Bei schlechter Verträglichkeit auch nur Erhaltungsdosis von 1 bis 1,5 Kapseln (ca. 400 - 600 mcg Metafolin tgl. – über den Tag verteilt trinken)!


2.  Folatreicher Ernährung

  • Die aktiven Formen des Folats kommen vor allem in ungekochtem, grünen Gemüse (z. B. Salat) vor. Auf industriell gefertigte folathaltige Nahrungsmittel sowie gängige folathaltige Nah­rungs­­ergänzungsmittel (außer solche, die wie die Präparatempfehlungen oben, ausschließlich Quatrefolin oder Metafolin enthalten) sollte hingegen streng verzichtet werden! Denn sie ent­halten normalerweise inaktives Folat (Folsäure), dass gerade bei einer Untermethylierung schlecht in aktives Folat (L-Methylfolat) umgewandelt werden kann.

  • Der Gehalt an aktivem Folat (Methylfolat) in natürlich vorkommenden Nahrungsmitteln kann auch auf folgender Homepage recherchiert werden: http://nutritiondata.self.com/

  • Neben einer histaminarmen Ernährung, die reich an natürlichem Folat ist, sollten bei einer HNMT-bedingten Histadelie/Histaminintoleranz aus Sicht der traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) besonders Nahrungsmittel bevorzugt werden, die der Stärkung des YANG (des Männlichen, des Progesterons) dienen. Solche Nahrungsmittel sind nach TCM-Kriterien vor allem „wärmend/warm“ & „neutral“.  Vorsicht ist allerdings bei Yang-Tees geboten (heißes Yang kann den Körper bei HI überfordern, vor allem zu Therapiebeginn!)

 

3. Methylierungskofaktor "Aktives Vitamin B12" (Methylcobalmin)

  • Hat sich durch die Ergebnisse der empfohlenen „Sekundären La­boruntersuchungen“ (↑Methylamonsäure im Urin = ↓Vitamin B12) bestätigt, dass ein Mangel des zweiten wichtigen Methylierungsko­faktors Vitamin B12 besteht, sollte zusätzlich zum aktiven Folat (L-Methylfolat) auch aktives Vitamin B12 (Methylcobalmin) eingenommen werden. Auf keinen Fall sollte die inaktive Form des Vitamin B12s (Cyanocobalmin) supplementiert werden!!! In machen Fällen (bes. wenn die Histaminintoleranz auch psychische Probleme verursacht) sollte als Erstes mit der Einnahme des aktivem Vitamin B12 begonnen werden und erst im 2. Schritt das aktive Folat eingenom­men werden, um ein sog. „Folat-Trapping“ zu vermeiden.

  • Präparatempfehlung 1Methylcobalmin-Tropfen

    Bevorzugtes Präparat – 1. Wahl

    • Hersteller: Heilkraft-der-Natur (www.heilkraft-der-natur.de)

    • Wirkstoff pro Tropfen: 200 mcg Methylcoblamin

    • Zusatzstoffe: Wasser, Kaliumsorbat (Konservierungsstoff), Sorbinsäure (Konservierungsstoff)

    • Startdosierung: 1 Tropfen (200 mcg Methylcobalmin) tgl.

      • Zum langsamen Einschleichen 1 Tropfen (ca. 200 mcg Methycobalmin) tgl. (Tropfen auf Zunge träufeln); bei gleichzeitiger tgl. Einnahme von Vitamin C, die Methylcoblamin-Tropen min. 40 Minuten zeitversetzt zur Vitamin-C-Einnahme!
      • Bei guter Verträglichkeit nach einer Woche auf 2 Tropfen (ca. 400 mcg Methylcobalmin) tgl. weiter  steigern (1 Tropfen morgens & 1 Tropfen abends)
      • Bei weiterer guter Verträglichkeit nach einer weiteren Woche  auf  4 – 5 Tropfen  (800 mcg – 1000 mcg Methylcobalmin) tgl. steigern (über den Tag verteilt einnehmen)
    • End-/Erhaltungsdosierung: 4 – 5 Tropfen (1000 mcg Methylcobalmin) tgl.

      • Einnahme am besten über den Tag verteilt!

      • Bei schlechter Verträglichkeit auch nur Erhaltungsdosis von 2 – 3 Tropfen (ca. 400 – 600 mcg Methylcobalmin) tgl.!

  • Präparatempfehlung 2: Mito Protect 1 Kapseln

    Ausweichprodukt, wenn kein B12-Mangel im Urin nachgewiesen wurde und daher keine hohe Supplementierung mit Methylcobalmin erforderlich ist.

    • Hersteller: Heidelberger Chlorrela (www.heidelberger-chlorella.de)

    • Wirkstoff pro Kapsel: 300 mg L-Carnitin-Tartrat (entspricht 204 mg L-Carnitin), 180 mg Q10, 140 mcg Methylcobalamin (entspricht 140 mcg Vitamin B12)

    • Zusatzstoffe: Kapsel aus Hypromellose (schadstoffgeprüft), rein vegetarisch, Wasser

    •  Startdosierung: 1/2 Kapsel (140 mcg Methylcobalmin) tgl.End-/Erhaltungsdosierung: 1 – 2 Kapseln (140 – 280 mcg Methylcobalmin) tgl. Einnahme am besten über den Tag verteilt! 

      • Zum langsamen Einschleichen 1/2 Kapsel (ca. 70 mcg Methycobalmin) tgl. (in einem Glas Wasser trinken); bei gleichzeitiger tgl. Einnahme von Vitamin C, die Methylcoblamin-Tropen min. 40 Minuten zeitversetzt zur Vitamin-C-Einnahme!
      • Bei guter Verträglichkeit nach einer Woche auf 1 Kapsel (ca. 140 mcg Methylcobalmin) tgl. weiter  steigern
      • Bei weiterer guter Verträglichkeit nach einer weiteren Woche  auf  2 Kapseln (280 mcg Methylcobalmin) tgl. steigern
    • End-/Erhaltungsdosis: 1 – 2 Kapseln (140 – 280 mcg Methylcobalmin) tgl. 

      • Einnahme am besten über den Tag verteilt!

  • Präparatempfehlung 3:  Aktive Folsäure Kapseln

    Ausweichprodukt, wenn kein B12-Mangel im Urin nachgewiesen wurde und daher keine hohe Supplementierung mit Methylcobalmin erforderlich ist, und wenn das Aktive Folat bereits er-folgreich eingeschlichen wurde. Dieses Präparat kann das Präparat „Methylfolat Kapseln – Quatrefolin“ oder des Präparat „Folat Kapseln – Metafolin“ ersetzen, da es neben dem gerin­gen Anteil an Methyl­cobalmin auch 400 mcg Aktives Folat als Quatrefolin enthält.

    • Hersteller: Bonusan (http://www.bonusan.net/)

    • Wirkstoff pro Kapsel: 400 mcg Methyltetrahydrofolat-Glucosaminsalz (sog. Quatrefolin), 7,5 mcg Aktives B12 (als Methylcobalmin und Adenosylcobalmin)

    • Zusatzstoffe: Mikrokristalline Cellulose (Füllstoff), Magnesiumstearat(Trennmittel)

    • Startdosierung: 1 Tablette (400 mcg Quatrefolin & 7,5 mcg Methylcobalmin/ Adenosylcobalmin) tgl. 

      • Da dieses Präparat nur in einer nicht teilbaren Tablettenform erhältlich ist, sollte es erst nach dem erfolgreichen Einschleichen des aktiven Folats (L-Methylfolat als Quatrefolin o. Metafolin) verwendet werden bzw. erst wenn eine gute Verträglichkeit von 400 – 800 mcg Quatrefolin oder Metafolin erreicht wurde.

    • End-/Erhaltungsdosierung: 1 – 2 Kapseln (400 - 800 mcg Quatrefolin + 15 mcg Methylcobalmin/Adenosylcobalmin) tgl. 


4. Methylierungskofaktor "Magnesium"

  • Da Magnesium, neben aktivem Folat (L-Methylfolat) & aktivem Vitamin B12(Methylcobla­, zu den Hauptmethylierungskofaktoren gehört, der vor allem bei der Umwandlung von inakti­vem Methionin (L-Methionin) in aktives Methionin (SAM) eine Rolle spielt, sollte bei einer HNMT-bedingten Histadlie/Histaminintoleranz generell auch auf eine ausreichende Magne­sium­zu­fuhr geachtet werden.

  • Präparatempfehlung 1: Magnesium 400 Supra

    • Hersteller: Kräuterhandel Sankt Anton (Amazon) 

    • Wirkstoff pro Kapsel: 400 mg Magnesiumoxid

    • Zusatzstoffe: Gelatine, Reisextrakt

    • Startdosierung:  1 Kapsel (400 mg Magnesium)

    • End-/Erhaltungsdosierung: 1 - 2 Kapseln (800 mg Magnesium)

  • Präparatempfehlung 2: Magnesium Tabletten 400

    • Hersteller: Abtei (DM Markt)

    • Wirkstoff pro Tablette: 400 mg Magnesiumoxid

    • Zusatzstoffe: Cellulose (Füllstoff), Magnesiumstearat (Trennmittel), Siliciumdioxid, Talkum (Überzugsmittel), Titandioxid (Farbstoff)

    • Startdosierung:  1 Tablette (400 mg Magnesium)

      • Am besten ½ Tablette (200 mg Magnesium) morgens & ½ Tablette (200 mg Magnesium) abends

    • End-/Erhaltungsdosierung: 1,5 Tabletten (600 mg Magnesium)

      • Am besten ½ Tablette (200 mg Magnesium) morgens, ½ Tablette (200 mg Magnesium) mittags und ½ Tablette (200 mg Magnesium) abends

  • Präparatempfehlung 3: Magnesium Phosphoricum Tabletten D6 (Schüsslersalz)

    Zur Unterstützung der Aufnahme des supplementierten Magnesiums in die Zellen (auch als Salbe erhältlich)!

    • Hersteller: DHU (Online-Apo)

    • Wirkstoff pro Tablette: Magnesium phosphoricum D6

    • Startdosierung:  3 Tabletten tgl.

      • 1 Tablette morgens, 1 Tablette & 1 Tablette abends im Mund zergehen lassen
    • End-/Erhaltungsdosierung: 6 Tabletten tgl.

      • 2 Tabletten morgens, 2 Tabletten mittags & 2 Tabletten abends im Mund zergehen lassen

    • Hinweis: Magnesium phosophoricum ist auch als homöopathische Salbe (DHU) erhältlich. Damit kann man bei Muskelschmerzen, Muskelkrämpfen u./o. Muskelverspannungen die betroffenen Stellen einreiben.   

  

5.  Probiotika (zum Aufbau u./o. Erhalt einer gesunden Darmflora) 

  • Durch die Einnahme von Probiotika kann die natürliche Aufnahme (Resorption) der DAO-Kofaktoren Vitamin C & Kupfer unterstützt werden. Denn damit der Dünndarm das resorbiert, was resorbiert werden soll, und der Dickdarm abbaut, was abgebaut werden soll, bedarf es einer gesunden Darmflora (d.h. einem Gleichgewicht bestimmter im Dünn- und Dickdarm vorkommender physiologischer Bakterienstämme). Deshalb sollte man bei einer DAO-bedingten Histadelie/Histaminintoleranz auch auf den Erhalt einer gesunden Darmflora achten. Allerdings gibt es bestimmte eigentlich „gute“ Darmflorabakterienstämme, die in der Lage sind, selbst Histamin u./o. Tyramin zu produzieren. Weshalb man bei einer Histaminintoleranz, die mit einer Histadelie (hoher Histaminspiegel im Blut) einhergeht, eine Einnahme dieser Bakterienstämme vermeiden sollte (vgl. hier). Es sei denn, ein entsprechender Mangel wurde im Rahmen einer Darmfloaranalyse direkt nachgewiesen (vgl. „Sekundäre Laboruntersuchungen“). Physiologische Dünndarm­bakterienstämme, die kein Histamin (o. Tyramin) produzieren, sind: Lactobacillus gasseri, Lactobacillus rhamnosus, Lactobacillus salivarius, Lactobacillus sporogenes und Lactobacillus plantarum. Physiologische Dickdarmbakterienstämme, die kein Histamin (o. Tyramin) produzieren, sind: Bifidobakterien (alle Stämme, z. B. Bifidobacillus longum, Bifidobacillus bifidum, Bifidobacillus breve, Bifidobacillus lactis).

 

  • Präparatempfehlung 1KIJIMEA IMMUN Pulver

    Kombipräparat aus einem Dickdarmbakterienstamm sowie aus zwei Dünndarmbakterienstämmen, die kein Histamin o. Tyramin produzieren und statt rechtsdrehender Milchsäure (D-Lactat), die in großen Mengen zu Übersäuerung (Azidose) und neurotoxischen Symptomen führen kann, vorwiegend die linksdrehende Milchsäure (L-Lactat) bilden. Das Präparat enthält außerdem das Präbiotikum FOS (Fructo-Oligo-Saccharide), das den Bakterienstämmen als Nahrung dient und damit zu ihrer besseren Ansiedlung im Darm beiträgt! Betroffene mit gleichzeitiger Fruktoseintoleranz sollten mit der kleinsten Packungsgröße (7 Sticks) beginnen, um die Verträglichkeit des FOS-haltigen Präparates zu testen.

    • Hersteller: Dr. Fischer Gesundheitsprodukte GmbH (www.kijimea.de - Online-Apo)

    • Wirkstoff pro Pulver-Stick:

      • Für Dünndarm:

        • Lactobacillus plantarum (10 x 10KBE) – Kein Histamin- o. Tyraminproduzent; bildet primär L-Lactat und nur sekundär in geringen Mengen D-Lactat; wird auch in der Therapie des Leaky-Gut-Syndroms eingesetzt. 

        • Lactobacillus rhamnosus (10 x 10KBE) – Kein Histamin- o. Tyraminproduzent; bildet ausschließlich L-Lactat; wird auch unterstützend in der Therapie von Nahrungsmittelallergien, Psoriasis/Exzemen u. allergischem Asthma eingesetzt.
      • Für Dickdarm: 

        • Bifidobacillus lactis (10 x 10KBE) – Kein Histamin- o. Tyraminproduzent; wird auch unterstüzend in der Therapie von Nahrungsmittelallergien u. Psoriasis/Exzemen eingesetzt.
      • Für Bakterienwachstum:

        • Präbiotikum FOS - Fructo-Oligo-Saccharide (3 g)  

    • Zusatzstoffe: laktosefrei, glutenfrei 

      • Dosierung: 1 Stick tgl. (in kalter Flüssigkeit ohne Kohlensäure eingerührt trinken)

  

  • Präparatempfehlung 2DARMplus- PROBIOTIK KOMPLEX Kapseln

    Kombipräparat bei Unverträglichkeit des Präbiotikums FOS (siehe "Präparatempfehlung 1"), das vier verschiedene Dickdarmbakterienstämme sowie zwei verschiedene Dünndarmbakterienstämme enthält, wobei allerdings nur der enthaltene Dünndarmbakterienstamm Lactobacillus rhamnosus kein Histamin/Tyramin produziert und statt rechtsdrehender Milchsäure (D-Lactat) ausschließlich linksdrehende Milchsäure (L-Lactat) bildet. Der zweite enthaltene Dünndarmbakterienstamm Lactobacillus acidophilus produziert hingegen Tyramin & bildet ausschließlich rechtsdrehende Milchsäure (D-Lactat)!!!   

    • Hersteller: McVital (www.mcvital.net)

    • Wirkstoff pro Kapsel:

      • Für Dünndarm:

        • Lactobacillus acidophilus (200 Mrd. / g) – Kein Histaminproduzent aber Tyraminproduzent; bildet ansäurende, eventuell neurotoxischer D-Milchsäure (D-Laktat)!

        • Lactobacillus rhamnosus (200 Mrd. / g) – Kein Histamin- o. Tyraminproduzent; bildet ausschließlich -L-Lactat; wird auch unterstüzend in der Therpaie von Nahrungsmittelallergien, Psoriasis/Exzemen u. allergischem Asthma eingesetzt.
      • Für Dickdarm: 

        • Bifidobacillus lactis (100 Mrd. / g) – Kein Histamin- o. Tyraminproduzent; wird auch unterstüzend in der Therapie von Nahrungsmittelallergien u. Psoriasis eingesetzt.

        • Bifidobacillus breve (300 Mrd. / g) – Kein Histamin- o. Tyraminproduzent!

        • Bifidobacillus longum (100 Mrd. /g) – Kein Histamin- o. Tyraminproduzent!

        • Bifidobacillus bifidum (100 Mrd. / g) – Kein Histamin- o. Tyraminproduzent!

    • Zusatzstoffe: Vitamin C (24 mg), Silicumdioxid (8 mg), Maltodextrin, Maisstärke (Füllstoff), Gelatine  (Kapselhülle),  Magnesiumsalze von Speisefettsäure (Trennmittel)

    • Dosierung: 2 Kapseln tgl. (nach dem Essen)

 

  • Präparatempfehlung 3OMNIFLORA N Kapseln

    Kombipräparat aus einem Dickdarmbakterienstamm und einem geeigneten Dünndarmbakterienstamm. 
    Achtung: Nicht geeignet bei gleichzeitiger Laktoseintoleranz!

    • Hersteller: Novartis (Online-Apo)

    • Wirkstoff pro Kapsel:

      • Für Dünndarm: 25 mg Lypholyisat aus Lactobacillus grasseri (8 x 10KBE) –Kein Histamin- o. Tyraminproduzent!

      • Für Dickdarm: 25 mg Lypholisat aus Bifidobacterium longum (8 x 10KBE) – Kein Histamin- o. Tyraminproduzent!

    • Zusatzstoffe: Gelatine, Laktose, Siliciumdioxid, Natriumdedecylsulfat 

      • Dosierung: 1-2 Kapseln tgl. (zum oder nach dem Essen)

         

  • Präparatempfehlung 4: KIJIMEA REIZDARM Kapseln

    Monopräparat mit einem Dickdarmbakterienstamm.
    Auch bei gleichzeitiger Laktoseintoleranz geeignet!

    • Hersteller: Kijimea (www.kijimea.de)

    • Wirkstoff pro Kapsel:  

      • Für Dickdarm: Bifidobacterium bifidum (1 x 109 KBE) – Kein Histamin- o. Tyraminproduzent!

    • Zusatzstoffe: Maltodextrin, Cellulosepulver, Traubenzucker (Füllstoffe); Magnesiumsalze von Speisefettsäuren, Siliciumdioxid (Trennmittel); Gelatine (Kaspelhülle); Titandioxid, Eisenoxid, Indigotin (Farbstoffe)

    • Dosierung: 1 Kapsel tgl. (zum Essen) 

       

  • Präparatempfehlung 5: LACTOBACILLUS PLANTARUM Kapseln

    Monopräparat mit einem geeigneten Dünndarmbakterienstamm.
    Auch bei gleichzeitiger Laktoseintoleranz geeignet!

    • Hersteller: Swanson (www.amazon.co.uk)

    • Wirkstoff pro Kapsel:  

      • Für Dünndarm: Lactobacterium plantarum (1 x 109 KBE) – Kein Histamin- o. Tyraminproduzent; bildet primär L-Lactat und nur sekundär in geringen Mengen D-Lactat; wird auch in der Therapie des Leaky-Gut-Syndroms eingesetzt.

      • Zusätzlich: Natrium (20 mg)
    • Zusatzstoffe: Hypromellose, Mikrokristalline Cellulose, Magnesiumstearat, Silizium

    • Dosierung: 1-2 Kapseln tgl.  

 

  • Präparatempfehlung 6: LGG Kapseln

    Monopräparat mit einem geeigneten Dünndarmbakterienstamm.
    Nicht bei gleichzeitiger Fructoseintoleranz geeignet!

    • Hersteller: Infectopharm (www.infectopharm.de, erhältlich in Online-Apos)

    • Wirkstoff pro 2 Kapseln:  

      • Für Dünndarm: Lactobacterium rhamnosus (1 x 109 KBE) – Kein Histamin- o. Tyraminproduzent; bildet ausschließlich -L-Lactat; wird auch unterstützend in der Therapie von Nahrungsmittelallergien, Psoriasis/Exzemen u. allergischem Asthma eingesetzt.

    • Zusatzstoffe: Saccharose, Maltodextrin, Natriumascorbat, Füllstoff: mikrokristalline Cellulose (E 460), Trennmittel: Magnesiumsalze der Speisefettsäure (E 470b), Kapselmaterial: Gelatine, Farbstoff: Titandioxid (E 171)

    • Dosierung: 2 Kapseln tgl. 

 

 

Sekundäre Supplementierungsempfehlungen

  • Eventuell "Aktives Methionin" (SAMe) – nur als zusätzliche „First-Aid-Solution“ über kurze Zeit

  • Eventuell "Aktives Vitamin B6" (P5P) – bei nachgewiesenem Mangel u./o. nur in geringer Dosierung

  • Eventuell "Aktives Vitamin B2" (R5P) – v.a. bei Untermethylierung in Kombination mit Schilddrüsenunterfunktion

  • Eventuell "Homöopathische" o. "Phytotherapeutische" Unterstützung" – nur bei (nachgewiesener) gleichzeitiger Östrogendominanz

 

1. HNMT-Methylgruppenspender "Aktives Methionin" (SAMe)

  • "The function of SAMe is to simply take what is called a ‘methyl group’ and give it away to over 200 enzymes in the body in order to perform various critical functions. Some key functions of this freely donated methyl group are to: Protect your DNA. This is very important. For example, if your DNA is not protected, then it is susceptible to damage by viruses, bacteria, heavy metals, solvents and others. Over time, this damage becomes significant and may result in cancerous cell proliferation. - Reduces histamine levels! Repeating this so it sinks in. A methyl group given away by SAMe helps eliminate histamine from the body. Those with allergies or rashes may have higher levels of histamine and decreased methyl groups. - Produce a key component for your cell membranes called phosphatidylcholine. The methyl group donated by SAMe helps build phosphatidylcholine which then gets incorporated into the walls of all your cells, known as cell membranes. If these cell membranes become damaged and weak, the cells become fragile, allow toxins and harmful things into the cell, do not carry in useful nutrients and then they die. Excessive cell membrane damage can lead to serious medical conditions such as multiple sclerosis and cancer to name a few." (Quelle: Interview mit Dr. Benjamin Lynch "The Link Between MTHFR Gene Mutations and Disease, Including Thyroid Health")

  • Um zu Beginn der Therapie mit aktivem Folat, aktivem B12 & Magnesium die HNMT-Akti­vi­tät/Synthese zusätzlich zu verbessern, kann u. U. auch aktives Methionin (SAM), das als sog.  SAMe erhältlich ist und aufgrund seiner Funktion als Methyl­gruppenspender einen direkten Einfluss auf die Methylierung/Abbau des Histamins hat, in geringen Dosen als „First-Aid-Solution“ supplementiert werden. 

    Allerdings sollte von einer alleinigen o./u. langfristigen Ein­nahme von SAMe abgesehen werden, da es nicht die Remethylierung des Homocysteins ver­bessert. Dies kann nur durch die Einnahme der Methylierungskofaktoren aktives Folat, aktives B12 & Magnesium erreicht werden! „SAMe doesn't help with recycling Homocysteine […]. That substance [Homocysteine] continues to build up. Even so, supplementing with SAMe can provide a band-aid solution. It can power up methylation until something can be done to bring Homocysteine recycling back to normal. […] The only way to restore the Methylation Cycle to normal is to provide adequate vitamins and nutrients to recycle all the homocysteine that's lying around.” (vgl. hier)

  • Hinweis: Da der menschliche Körper "aktives Methionin" (SAM) aus dem Vorläufer "inaktives Methionin" (L-Methionin) herstellt, könnte man annehmen, dass eine Supplementierung mit dem weitaus kostengünstigeren "inaktiven Methionin" (L-Methionin) die gleichen positiven Effekte bringt, wie die Einnahme des teureren "aktiven Methionins" (SAM). Dies ist oft allerdings leider nicht so. Denn dazu muss das Enzym Methionin-Adenosyl-Transferase (MAT), welches das inaktive Methionin (L-Methionin) in aktives Methionin (SAM) umwan­delt, einwandfrei funktionieren. Besonders u.a. bei Menschen mit Lebererkrankungen/Leberschwäche liegt jedoch sehr oft eine verringerte Aktivität des Enzyms MAT vor. Darum führt in diesen Fällen die äußerliche Zufuhr von inaktivem Methionin (L-Methionin) zu KEINEM signifikanten Anstieg der SAM-Plasmakonzentrationen und kann darüber hinaus sogar toxisch wirken, da das inaktive Methionin (L-Methionin) nicht zu SAM abgebaut werden kann und isch stattdessen anstaut. Die direkte äußerliche Zufuhr von SAMe ist daher der Richtige, einzig effektive Weg.  

  • Präparatempfehlung 1:  SAMe Kapseln 200 mg

    • Hersteller: Gallpharma (www.gall.co.at o. auch in deutschen Online-Apos erhältlich) 

    • Wirkstoff pro Kapsel: 200 mg S-Adenosylmethionin (aktives Methionin bzw. sog. SAMe), 100 mg Vitamin C 

    • Zusatzstoffe: Magensaftresistente Kapseln; Füllstoff: Cellulose; Glutenfrei, Laktosefrei & Hefefrei 

    • Hinweis: Da SAMe von Darm aufgenommen werden muss und außerdem relativ unstabil ist, wird bei qualitativ hochwertigen SAMe-Produkten darauf geachtet, dass die Kapseln magensaftresistent sind und in einer undurchsichtigen Verpackung (o. extra Blisterverpackungen) abgepackt sind.

    • Startdosierung: 1 Kapsel (200 mg SAMe) alle 2 Tage

      • Zum langsamen Einschleichen 1 Kapsel (200 mg SAMe) alle 2 Tage (1 Stunde vor dem Essen bzw. 2 Stunden nach dem Essen mit reichlich Flüssigkeit schlucken).
      • Bei guter Verträglichkeit nach einer Woche auf 1 Kapsel (200 mg SAMe) tgl. steigern.
      • Bei weiterer guter Verträglichkeit nach einer weiteren Woche auf 2 Kapseln (400 mg SAMe) tgl. steigern.
    • End-/Erhaltungsdosierung: 2 Kapseln (400 mg SAMe) tgl. 

      • Achtung: Nicht über Monate hinweg am Stück einnehmen, sondern immer wieder pausieren/absetzen, um zu testen, ob die Methylierung des Histamins auch ohne SAMe (also nur mit Hilfe der Methylierungskofaktoren) stabil bleibt.

 

  • Präparatempfehlung 2SAMe Kapseln 200 mg
    • Hersteller: Source Naturals (Amazon) 

    • Wirkstoff pro Kapsel: 200 mg S-Adenosylmethionin (Aktives Methionin bzw. sog. SAMe)

    • Zusatzstoffe: Magensaftresistente Kapseln/Tabletten in einzelnen Blisterverpackungen; Silizium, Magnesiumstearat, Sorbit, Natrium, gelbe Ockerfarbe, hydroxyprophyl Methylzellulose, Kieselerde, Zitronensäure, Mannitol, Titandioxid

    • Startdosierung: 1 Kapsel (200 mg SAMe) alle 2 Tage

      • Zum langsamen Einschleichen 1 Kapsel (200 mg SAMe) alle 2 Tage (1 Stunde vor dem Essen bzw. 2 Stunden nach dem Essen mit reichlich Flüssigkeit schlucken).
      • Bei guter Verträglichkeit nach einer Woche auf 1 Kapsel (200 mg SAMe) tgl. steigern.
      • Bei weiterer guter Verträglichkeit nach einer weiteren Woche auf 2 Kapseln (400 mg) tgl. steigern.
  • End-/Erhaltungsdosierung: 2 Kapseln (400 mg SAMe) tgl. 

      • Achtung: Nicht über Monate hinweg am Stück einnehmen, sondern immer wieder pausieren/absetzen, um zu testen, ob die Methylierung des Histamins auch ohne SAMe (also nur mit Hilfe der Methylierungskofaktoren) stabil bleibt.

 

  • Präparatempfehlung 3SAMe Kapseln 200 mg
    • Hersteller: Biovea (www.biovea.net

    • Wirkstoff pro Kapsel: 200 mg S-Adenosylmethionin (Aktives Methionin bzw. sog. SAMe)

    • Zusatzstoffe: Magensaftresistente Kapseln; Mikrokristalline Cellulose, Mannitol, Methacrylsäure-Copolymer, Magnesiumstearat, Triethylcitrat, Titandioxid, kolloidalem Siliciumdioxid, anthydrous, Carboxymethylstärke Natriumsalz

    • Startdosierung: 1 Kapsel (200 mg SAMe) alle 2 Tage

      • Zum langsamen Einschleichen 1 Kapsel (200 mg SAMe) alle 2 Tage (1 Stunde vor dem Essen bzw. 2 Stunden nach dem Essen mit reichlich Flüssigkeit schlucken).
      • Bei guter Verträglichkeit nach einer Woche auf 1 Kapsel (200 mg SAMe) tgl. steigern.
      • Bei weiterer guter Verträglichkeit nach einer weiteren Woche auf 2 Kapseln (400 mg SAMe) tgl. steigern.
    • End-/Erhaltungsdosierung: 2 Kapseln (400 mg SAMe) tgl. 

      • Achtung: Nicht über Monate hinweg am Stück einnehmen, sondern immer wieder pausieren/absetzen, um zu testen, ob die Methylierung des Histamins auch ohne SAMe (also nur mit Hilfe der Methylierungskofaktoren) stabil bleibt.


  • Präparatempfehlung 4SAM-e Kapseln 200 mg
    • Hersteller: Fairvital (www.fairvital.com

    • Wirkstoff pro Kapsel: 200 mg S-Adenosylmethionin (Aktives Methionin bzw. sog. SAMe)

    • Zusatzstoffe: Magensaftresistente Kapseln; Cellulose (Trennmittel), Mannitol, Polymethylacrylat, Magnesiumsalze von Speisefettsäuren (Trennmittel), Carboxymethylstärke-Natrium, Siliciumdioxid (Trennmittel), Titandioxid (Farbstoff), Triethylcitrat

    • Startdosierung: 1 Kapsel (200 mg SAMe) alle 2 Tage

      • Zum langsamen Einschleichen 1 Kapsel (200 mg SAMe) alle 2 Tage (1 Stunde vor dem Essen bzw. 2 Stunden nach dem Essen mit reichlich Flüssigkeit schlucken).
      • Bei guter Verträglichkeit nach einer Woche auf 1 Kapsel (200 mg SAMe) tgl. steigern.
      • Bei weiterer guter Verträglichkeit nach einer weiteren Woche auf 2 Kapseln (400 mg SAMe) tgl. steigern.
    • End-/Erhaltungsdosierung: 2 Kapseln (400 mg SAMe) tgl. 

      • Achtung: Nicht über Monate hinweg am Stück einnehmen, sondern immer wieder pausieren/absetzen, um zu testen, ob die Methylierung des Histamins auch ohne SAMe (also nur mit Hilfe der Methylierungskofaktoren) stabil bleibt.

 

2. Transsulfurationskofaktor "Aktives Vitamin B6" (P5P)

  • Da bei einer Untermethylierung nicht genügend Homocystein in inaktives Methionin (L-Methi­onin) und anschließend aktives Methionin (SAM) remethyliert (zurückgewonnen) werden kann, muss vermehrt nicht-remethylierbare Homocystin über sog. „Transsulfurations­reaktionen“ zu Cystation und anschließend Cystein abgebaut werden. Dieser Abbauprozess erfolgt mit Hilfe von Enzymen (v.a. das Enzym CBS), deren Aktivität/Synthese stark von aktivem Vitamin B6 (P5P) abhängig ist. Kommt es aufgrund der Untermethylierung zu einem vermehrten Abbau des Homocysteins zu Cystation/Cystin mit Hilfe der P5P-abhängigen Enzy­me, kann sich dies u.U. auf den intra­zellulären Gehalt an aktivem Vitamin B6 (P5P) auswirken und einen P5P-Mangel verursachen. Da aktives Vitamin B6 (P5P) auch ein Kofaktor des En­zyms Histidindecarboxylase (HDC) ist, das Histidin in Histamin umwandelt, sollte aktives B6 (P5P) allerdings nur bei einem nachge­wiesenen Mangel an aktivem Vitamin B6 (P5P) im Voll­blut (vgl. „Sekundäre Labor­unter­suchungen“) supplementiert werden. Außerdem sollte die Dosis mög­lichst niedrig gehalten werden!

  • Präparatempfehlung 1: Vitamin B6 aktiv (P5P) Kapseln

    • Hersteller: Heidelberger Chlorella (www.heidelberger-chlorella.de)

    • Wirkstoff pro Kapsel: 15 mg Aktives Vitamin B6 (Pyrodixal-5-Phosphat)

    • Zusatzstoffe: Cellulose, Gelatine

    • Startdosierung: 1/4 Kapsel (ca. 4 mg P5P) tgl.

      • Zum langsamen Einschleichen 1/4 Kapsel (ca. 4 mg P5P) tgl. in einem Glas Wasser aufgelöst trinken
      • Bei guter Verträglichkeit nach 1 Woche auf 1/2 Kapsel (ca. 7,5 mg P5P) tgl. steigern
    • End-/Erhaltungsdosierung: 1/2 Kapsel (ca. 7,5 mg P5P) tgl.

      • Sollte das Gefühl aufkommen, das die Einnahme von P5P den Histamin­spiegel nicht erhöht (siehe oben) u./o. sich Zeichen einer verminderter Transsulfuration von Homocystein zu Cystation/Cystin bzw. anschließend Gluthation zeigen (↓Gluthation: frühzeitiges Ergrauen!) kann man die Einnahme eventuell auch auf 1 Kapsel (15 mg P5P) tgl. steigern.  


 3. MTHFR-Kofaktor "Aktives Vitamin B2" (R5P)

  • Das Enzym MTHF-Reduktase ist innerhalb des sog. „Folat-Methylierungskreislaufs“ für die Umwandlung von inaktivem Folat (Folsäure), das wir über industriell gefertigte folathaltige Nahrungsmittel sowie die gängigen folathaltigen Nahrungsergänzungsmittel zu uns nehmen, in aktives Folat (L-Methylfolat) verantwortlich. Die Aktivität/Synthese des Enzyms MTHFR kann jedoch aufgrund verschiedener Ursachen (vgl. „Ursachen einer HNMT-bedingten Histadelie/Histaminintoleranz“) vermindert sein. Eine dieser Ursachen ist der Mangel an aktivem Vitamin B2 (Riboflavin-5-Phosphat), welches ein Hauptkofaktor für die Aktivi­tät/Synthese der MTHFR ist. Dieser Mangel kann v.a. in bei einer Unterfunktion der Schild­drüse auftreten (Vgl. "Erworbene MTHFR-Hypoaktivität durch Schilddrüsenunterfunktion/Vitamin-B2-Mangel").

  • Präparatempfehlung 1: Riboflavin-5-Phosphat Kapseln

    • Hersteller: Douglas Laboratories (Amazon)

    • Wirkstoff pro Kapsel: 10 mg Aktives Vitamin B2 (Riboflavin-5-Phosphat)

    • Zusatzstoffe: Cellulose, Gelatine

    • Startdosierung: 1/4 Kapsel (ca. 2,5 mg R5P) tgl.

      • Zum langsamen Einschleichen 1/4 Kapsel (ca. 2,5 mg R5P) tgl. in einem Glas Wasser aufgelöst trinken
      • Bei guter Verträglichkeit nach einer Woche auf 1/2 Kapsel (ca. 5 mg R5P) tgl. steigern
      • Bei weiterer guter Verträglichkeit nach wieder einer Woche auf 1 Kapsel (10 mg R5P) tgl. steigern
    • End-/Erhaltungsdosierung: 1 Kapsel (10 mg R5P) tgl. 

      • Bei schlechter Verträglichkeit auch nur Erhaltungsdosis von 1/2 Kapsel (5 mg R5P) tgl.

 

4. Kombipräparat mit primären & sekundären Methylierungskofaktoren

  • Das nachfolgend aufgeführte Präparat enthält sowohl die Hauptmethylierungskofaktoren Aktive Folasäure (als L-Methlfolat) und Aktives Vitamin B12 (als Methylcoblamin) als auch einige der sekundäre Methylierungskofaktoren wie Aktives Vitamin B2 (Riboflavin-5-Phosphat), Aktives Vitamin B6 (Pyridoxal-5-Phosphat) sowie Betain (Trimethylglycerin/TMG) – diese allerdings in sehr hoher Dosierung, weshalb von einer Einnahme gerade zu Therapiebeginn abgesehen werden sollte! Empfehlenswert ist die Einnahme dieses Präparates nur, wenn vorher alle darin enthaltenen Vitamine einzeln über längerer Zeit eingeschlichen wurden und auch in hohen Dosierungen über längere Zeit gut verträglich waren.

  • Präparatempfehlung 1: Homocysteine Factors

    • Hersteller: Pure Encapsulation (www.amazon.de)

    • Wirkstoff pro Kapsel: 400 mcg Aktive Folsäure (als Metafolin & Quatrefolin), 200 mcg Aktives Vitamin B12 (Methylcobalmin),  37,5 mg Aktives Vitamin B6 (Pyridoxal 5'-Phosphat), 500 mg TMG (Trimethylglycine/TMG: „Betain [TMG] helps make SAM in liver and kidneys but only there.“ Benjamin Lynch!), 5 mg Vitamin C (Ascorbyl Palmitate) 

    • Zusatzstoffe: Hypoallergenic Plant Fiber (Cellulose), Vegetarian Capsule (Cellulose, Water) 

    • Startdosierung: 1/4 Kapsel (ca. 1/4 der enthaltenen aktiven Vitamine) tgl.

      • Dieses Präparat sollte (wenn überhaupt eingenommen) ganz langsamen eingeschlichen werden. Dazu kann man denn Inhalt der Kapsel portionsweise (z. B. ca. ¼ Kapsel) in ein Glas Wasser einrühren und jeweils zu den Mahlzeiten trinken. 
      • Bei guter Verträglichkeit kann nach einer Woche weiter 1/2 Kapsel tgl. (eingerührt in einem Glas Wasser und zu den Mahlzeiten getrunken) gesteigert werden.
      • Bei weiterhin guter Verträglichkeit kann man nach einer weiteren Woche auf 1 Kapsel tgl. steigern 
    • End-/Erhaltungsdosierung: 1 - 2 Kapseln tgl.

      • Die Erhaltungsdosis von max. 2 Kapsel tgl. sollte nicht überschritten werden.


  • Präparatempfehlung 2: MethylGuard Plus

    • Hersteller: Thorne Research (www.vitaminwelten.de)

    • Wirkstoff pro Kapsel: 30 mg Aktives Vitamin B2 (Riboflavin-5'-Phosphat Natrium), 30mg Aktives Vitamin B6 (Pyridoxal 5'-Phosphat), 1000 mcg Aktive Folsäure (5-Methyl-Tetrahydrofolat), 1000 mcg Aktives Vitamin B12 (Methylcobalamin), 1000 mcg Betain (Trimethyglycin/TMG, „Betain [TMG] helps make SAM in liver and kidneys but only there.“ Benjamin Lynch!)

    • Zusatzstoffe: Hydroxypropylmethylcellulose (Kapselhülle), Calciumcitrat & Magnesiumcitrat (Füllstoffe), Gelatines

    • Startdosierung: 1/4 Kapsel (ca. 1/4 der enthaltenen aktiven Vitamine) tgl.

      • Dieses Präparat sollte (wenn überhaupt eingenommen) ganz langsamen eingeschlichen werden. Dazu kann man denn Inhalt der Kapsel portionsweise (z. B. ca. ¼ Kapsel) in ein Glas Wasser einrühren und trinken (am besten über den Tag verteilt). 
      • Bei guter Verträglichkeit kann nach einer Woche weiter 1/2 Kapsel tgl. (eingerührt in einem Glas Wasser und über den Tag getrunken) steigern.
      • Bei weiterhin guter Verträglichkeit kann man nach einer weiteren Woche auf 1 Kapsel tgl. steigern 
    • End-/Erhaltungsdosierung: 1/2 – 1 Kapsel tgl.

      • Die Erhaltungsdosis von max. 1 Kapsel tgl. sollte nicht überschritten werden.

 

  • Präparatempfehlung 3: Homocystex Plus
    • Hersteller: Seeking Health (www.detoxpeople.eu)

    • Wirkstoff pro Kapsel: 800 mcg Aktive Folsäure (als Metafolin), 1.000 mcg Aktives Vitamin B12 (Methylcobalmin),  15 mg Aktives Vitamin B6 (Pyridoxal 5'-Phosphat), 600 mg TMG (Trimethylglycine/TMG: „Betain [TMG] helps make SAM in liver and kidneys but only there.“ Benjamin Lynch!), 30 mg Aktives Vitamin B12 (Riboflavin-5-Phosphat) 

    • Zusatzstoffe: Vegetarian Capsule (Cellulose, Water), L-Leucin, Silicon dioxide 

    • Startdosierung: 1/4 Kapsel (ca. 1/4 der enthaltenen aktiven Vitamine) tgl.

      • Dieses Präparat sollte (wenn überhaupt eingenommen) ganz langsamen eingeschlichen werden. Dazu kann man denn Inhalt der Kapsel portionsweise (z. B. ca. ¼ Kapsel) in ein Glas Wasser einrühren und jweils zu den Mahlzeiten trinken. 
      • Bei guter Verträglichkeit kann nach einer Woche weiter 1/2 Kapsel tgl. (eingerührt in einem Glas Wasser und zu den Mahlzeiten getrunken) gesteigert werden.
      • Bei weiterhin guter Verträglichkeit kann man nach einer weiteren Woche auf 1 Kapsel tgl. steigern 
  • End-/Erhaltungsdosierung: 1 Kapsel tgl.

    • Die Erhaltungsdosis von max. 1 Kapsel tgl. sollte nicht überschritten werden.

 

5.  Homöopathische & Phytotherapeutische Unterstützung bei (nachgewiesener) Östrogendominanz  

  • Oft tritt bei einer HNMT-bedingten Histadelie/Histaminintoleranz gleichzeitig auch eine sog. „Östorgendominanz“ auf. Denn aufgrund der verminderten Remethylierung des Homocyste­ins im „Methionin-/Homocysteinmethylierungskreislauf“ ist die Synthese des Methylgrup­penspenders aktives Methionin (SAM) vermindert. SAM spendet jedoch nicht nur dem Enzym HNMT Methylgruppen zur Methylierung/Abbau des Histamins, sondern es spendet auch Stoff­gruppen, wie dem Östradiol, Methylgruppen zu dessen Methylierung/Abbau. Östraodiol wird mit Hilfe von SAM zu Östriol (einem weitaus milderen Östrogen als Östradiol) methyliert (abgebaut). Ist nicht genügend SAM für diesen Abbauprozess vorhanden, kann es mit der Zeit zu einem Überhang an Östradiol (im Verhältnis zu Progesteron) im Körper kommen und es treten die Beschwerden einer sog. Östrogendominanz auf. Damit der Methylgruppenspender SAM wieder ausreichend vorhanden ist und dadurch (neben dem Histamin) auch wieder vermehrt Östraodiol zu Estriol methyliert (abgebaut) werden kann, ist bei einer HNMT-bedingten Histadelie/Histaminintoleranz mit Östrogendominanzsymptomen im ersten Schritt unbedingt eine Supplementierung den 4 primären Methylierungskofaktoren (aktives Folat, aktives B12, Magnesium & Probiotika) empfehlendswert. Eventuell sollten bei entsprechender Indikation zusätzlich noch sekundäre Methylierungskofaktoren supplementiert werden. Hinweis: Es kann mehrere bis Monate dauern, bis sich die Methylierung des Östradiols (& Histamins) wieder einreguliert hat! Sind in der Zwischenzeit die Östorgendominanzsymptome sehr stark oder ist auch nach mehreren Wochen/Monaten der Methylierungstherapie keine wesentliche Besserung eingetreten oder besteht bei Frauen vor der Menopause zusätzlich eine nachgewiesene Progesteronschwäche (sog. Gelbkörperhormonschwäche) in der 2. Zyklushälfte, kann man versuchen, das Ungleichgewicht zw. Östrogen & Progesteron zusätzlich mit Hilfe homoöpathischer (progesteronfördernder) Mittel oder phytotherapeutischer (progesteronfördernder) Mittel zu unter­stützen. Allerdings sinkt dadurch nicht der Östrogenspiegel, sondern der Progesteron­spiegel steigt im Verhältnis zum Östrogenspiegel! 

  • Folgende homöopathische Einzelmittel wirken u.a. unterstützend auf die Progesteronproduktion:

    • z. B. Dioscorea villosa D6 -D12 (wärmend, wirkt progesteronartig; bei Frauen vor der Menopause nur in der 2. Zyklushälfte anwenden) 

    • z. B. Pulsatilla pratensis D4 - D12 (wärmend, wirkt progesteronartig; bei Frauen vor der Menopause nur in der 2. Zyklushälfte anwenden)

    • z. B. Bryophyllum D6 - D12 (wärmend; regt die Progesteronproduktion an; bei Frauen vor der Menopause nur in der 2. Zyklushälfte anwenden)

    • z. B. Agnus castus D2 - D12 (wärmend, wirkt progesteronartig; Achtung: kann zu sexueller Unlust führen; bei Frauen vor der Menopause nur in der 2. Zyklushälfte anwenden)

    • z. B. Phyto L Tropfen (wärmend, homöopathisches Komplexmittel für die 2. Zyklushälfte bei nachgewiesener Gelbkörperhormonschwäche)

  • Folgende phytotherapeutische Einzelmittel wirken u.a. unterstützend auf Progesteronproduktion:

    • z.B. Yamswurzel bzw. Dioscoera villosa (wärmend; als Creme o. Kapseln v. a. in 2. Zyklushälfte) 

    • z. B. Mönchspfeffer bzw. Agnus castus (wärmend; Kapseln v. a. in 2. Zyklushälfte, wirkt progesteronartig; Vorsicht: kann zu sexueller Unlust führen)

    • z. B. Frauenmantel (wärmend; z. B. als Zyklustee für die 2. Zyklushälfte mit 40g Frauenmantelkraut, 40g Scharfgarbenkraut & 40g Bennesselblättern)

    • z. B. Scharfgarbe (wärmend; z. B. als Zyklustee v. a. in der 2. Zyklushälfte mit 40g Frauenmantelkraut, 40g Scharfgarbenkraut & 40g Bennesselblättern)

    • z. B. Mariendistel (wärmend; Zielorgan: v. a. Leber; auch als homoöpathisches Einzelmittel: Carduus marianum erhältlich)

 

  • Aufgrund des verhältnismäßigen Überschusses an Östrogen (v.a. Östrodiol) sollten homöopathische und phytotherapeutische Mittel, die eine östrogenfördernde Wirkung besitzen, eher vermieden werden. 

    • z. B. Cimifiuga racemosa D6 (kühlend; regt Östrogenproduktion an)

    • z. B. Sambucus nigra (kühlend; östrogenartige Wirkung)

    • z. B. Passiflora incarnata (kühlend; östrogenartige Wirkung)

    • z. B. Sepia officinalis D6 - D12 (kühlend; östorgenartige Wirkung)

    • z. B. Arctium lappa (kühlend; östorgenartige Wikrung)

    • z. B. Sanguinaria D6 - D12

    • z. B. Ovaria comp. (kühlend; homöopathisches Komplexmittel für die 1. östrogenlastige Zyklushälfte)

    • z. B. Schüsslersalze: Nr. 1, 2

    • z. B. Granatapfel (kühlend; enthält direkt das milde Östrogen "Östriol")

    • z. B. Schwarzer Holunder (kühlend; östorgenartige Wirkung)

    • z. B. Hopfen (kühlend; östrogenartige Wirkung)

    • z. B. Beifuß (kühlend; östorgenartige Wirkung)

    • z. B. Löwenzahn (kühlend; Zielorgan: v. a. Leber)

  • Generell vermieden werden sollte bei einer Östrogendominanz durch Untermethylierung (Histadelie/Histmininoleranz) auch: 

    • Vitamin B3 (da es die Methylierung blockiert)

    • Sojalecithin (östrogenfördernd)

    • Hohe Dosen an Vitamin E sowie hohe Dosen an Vitamin C (beide können in hohen Dosen östrogenfördernd sein – allerdings ist nicht genau erwiesen, ob wirklich die Östradiolsynthese gefödert wird oder die Synthese anderer "guter" Östrogene)

    • Isoflavone Genistein & Daidzein, Rotklee (alle östrogenfördernd)

 

 

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